Grafik Design, wie gut muss meine Hardware sein?
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coreldraw vs indesign

Grafik Design, wie gut muss meine Hardware sein?

Natürlich spiegelt sich ein gutes Grafikdesign in erster Linie in einem kreativen Grafikdesigner wieder. Doch gute Ideen alleine, lassen sich nur mit optimalen technischen Voraussetzungen zu einem wirklich herausragenden Ergebnis ausarbeiten.

Dabei müssen Software und Hardware zueinander passen und äußerst leistungsfähig sein.

Hardware – Mac vs. Microsoftendgerät

Die Grafikkarte ist nicht zu unterschätzen. Nicht nur Gamer wissen das. Auch Grafikdesigner. Und vor allem Grafiker, die in der Spieleentwicklung mitarbeiten. Je leistungsfähiger die Grafikkarte, desto besser lässt es sich arbeiten. Nerviges hängen bleiben des Rechners oder lange Renderzeiten können vermieden werden, wenn der Rechner an sich, eine gute Kapazität des Arbeitsspeichers mitbringt und die Grafikkarte eine starke Leistungsfähigkeit hat.

Die Onboard Grafikkarte ist für Designer keine Option. Sie stört den Arbeitsfluss und am Ende kostet es nur nerven, weil Speichervorgänge entweder ewig brauchen oder der Rechner sich aufhängt und gar nichts speichert. Eine zusätzlich eingebaute Karte muss auch gar nicht so teuer sein. Es gibt da schon einige preiswerte Ausführungen um die 300 Euro.

Welche Karte letztendlich in die Auswahl kommt, entscheidet auch immer das Arbeitsgebiet des Grafikers mit. Fotografie und Bildbearbeitung brauchen weniger Leistung wie Video, Animationen und Game Grafik.

Laptops lassen sich natürlich weitaus schwieriger aufrüsten als PCs. Daher ist zumindest bei den Geräten doch der Mac meist beliebter und verbreiteter.

Software – Adobe InDesign vs. Corel Draw X9

Auch hier scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf InDesgin. Das ist mit Sicherheit auch ein tolles Tool. Ich arbeite aber mit Corel Draw und bin äußerst zufrieden. Es gibt keine Funktion, die ich hier vermisse und ich biete wirklich sehr unterschiedliche und breit aufgestellte Leistungen im Grafikdesign an.

Ausschlaggebend ist hier wohl das Programm, mit dem begonnen wurde und das einem so vertraut ist, dass bestimmte Arbeitsschritte auch im Schlaf durchgeklickt werden können. Mir geht es so mit Corel Draw X9. Natürlich war am Anfang der Preis ausschlaggebend. Inzwischen kenne ich die Menüs und Funktionen wirklich auswendig. Geld wäre jetzt nicht mehr unbedingt der Grund, der mich am Umstieg hindern würde, aber ich sehe keine Notwendigkeit. Mehrmals hatte ich in den letzten Jahren auch die Möglichkeit, InDesign ein wenig kennenzulernen. Es lockt mich nicht so, dass ich die Zeit investieren wollte, mich da so von der Pike auf einzuarbeiten, wie ich es in CD 9 bereits bin.

Was ich an Corel Draw 9 besonders schätze:

  • Vielfalt an Dateitypen
  • komfortable Bearbeitung mehrseitiger Dokumente
  • Designmöglichkeiten vom Webprodukt bis zum Hochglanzmagazin
  • Vektorfunktion

Mein Fazit

Wenn du den Einstieg ins Grafikdesign suchst, kannst du auf deine vorhandene Hardware aufbauen und sie aufrüsten. Auch wenn InDesign als Mercedes unter den Programmen und der Mac als die Mindesthardware propagiert wird, Millionen von Grafikdesignern beweisen, dass es gleichwertige Angebote für erschwingliche Preise gibt.

Auch wenn ich für Corel Draw spreche – InDesign ist toll. Das stelle ich hier natürlich nicht in Abrede.

An einer hohen Leistungsfähigkeit von Rechner und Grafikkarte, kommst du aber nicht vorbei, wenn du optimale Arbeitsbedingungen für dich schaffen willst.

Dein höchstes Gut ist aber ein Auge fürs Detail und deine Kreativität. Ohne diese beiden Kernkompetenzen, ist der Grafikdesigner auch bei Hightechausstattung in Hard- und Software aufgeschmissen.

Tipp: Um dir selbst ein Bild zu machen, kannst du dir Demoversionen von verschiedenen Programmen herunterladen und ausprobieren, womit du besser klar kommst. Machst oder planst du eine Ausbildung oder ein Studium, dann nutze die Chance für entsprechende Studyversionen – Updates sind hier oft auch später wesentlich günstiger als komplette Neuanschaffungen.

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